Athleten in den Bergen in den Alpen

Jens rennt… und wie!

Unser OMM Athlet Jens Wackerhagen aus Hannover ist ein begeisterter Läufer und Extremsportler. Zu seinen bisherigen Abenteuern gehören der OMM Alps in Garmisch-Partenkirchen, das knallharte Spine Race in England und viele weitere Ultraläufe.
Hinter seinen Aktionen steckt aber mehr als „nur“ die Leidenschaft für den Sport, denn er läuft für einen ganz besonderen Zweck: Mit jedem seiner Aktionen sammelt die gelernte OP-Fachkraft Spendengelder, damit Kinder aus Krisengebieten operiert werden können. Dafür hat er das Charityprojekt #jensrennt ins Leben gerufen.

Sein neuestes Abenteuer ging über 315 Kilometer, 15.500 Höhenmeter und fünf Tage: das berüchtigte Dragon’s Back Race in Wales. Hier erzählt uns Jens, wie er im Mai 2019 zum „Dragonslayer“ wurde, ein spannender Weg. Viel Spaß beim Lesen!

Laufen mit Köpfchen: die Strategie macht‘s

„Das Dragon’s Back Race ist nun schon ein paar Tage her, aber vieles habe ich noch gar nicht verarbeitet. Zu den etwas unangenehmen „Nachwirkungen“ gehören Fressattacken, Schlafstörungen mit Schweißausbrüchen und Wassereinlagerungen in den Unterschenkeln.
Trotzdem ist es unglaublich schön, es geschafft zu haben! Am ersten Tag danach war ich überglücklich, mal keinen Rucksack mit Hillfood und allen anderen Sachen packen zu müssen 🙂
Für mich war das stetige „sich Organisieren“ jeden Tag ein ganz schöner Kraftakt. Ich bin immer um ca. 4:45 Uhr aufgestanden, 5:00 Uhr war dann Frühstück, dann hieß es packen und wieder ab die Post!
Ich verbrachte 12 bis 14 Stunden auf der Strecke. Eine Herausforderung war es, die beste Route im Gelände zu finden. Es half nicht immer, wenn ich mich am Läufer vor mir orientierte, denn manchmal gab es einen besseren Weg. Ich war also immer am Kontrollieren und selbst entscheiden.“

Wunderschön und anstrengend zugleich: die Walisische Landschaft

„Natürlich war das Rennen nicht nur strategisch herausfordernd, sondern auch läuferisch. Gleich am ersten Tag kämpften wir uns auf den Berg Tryfin und den ausgesetzten Grat Crib Coch. Das war Adrenalin pur!!! Jeder Schritt musste sitzen und höchste Konzentration war gefragt. Trotz der Anstrengung war es atemberaubend und zu gleich traumhaft schön!“

Athlet Jens Wackerhagen beim Dragon's Back Race

„Unterwegs liefen wir durch endlose Weiten und die wunderschöne Natur, die gewaltigen Berge, die auch mal rau und aggressiv waren, und querten Geröllfelder. Dann ging es wieder über Grasberge, durch Moore und Wälder mit alten Steineichen – einfach wunderschön. Insbesondere die Blumenpracht, begünstigt durch den warmen Golfstrom, ist mir in Erinnerung geblieben.

Der Zieleinlauf war dann ein toller Triumpf… aber auch eine riesen Erleichterung, dass es endlich vorbei war!  Die Siegerehrung selbst war ebenfalls große Klasse. Jeder „Dragonslayer“ wurde aufgerufen und man bekam seinen „Drachen“. Das dauert zwar lange, aber gerade deswegen wurde jeder gleichwertig geehrt. Das ist ein tolles Gefühl!

Zu den unvergesslichen Momenten des Rennens gehören auch die vielen neuen Bekanntschaften, die man während des Rennens macht. Jeder unterstützt sich gegenseitig, das ist großartig. Wir haben gelacht und gemeinsam gelitten.
Außerdem haben die über 100 Helfer jeden Tag ein einen riesen Job gemacht! Allein, die was die Küchencrew auf die Beine täglich gestellt hat, verdient allergrößten Respekt.“

 

Immer gut ausgerüstet mit OMM

„Ich war mit dem OMM Phantom 20 unterwegs, ein klasse Rucksack! Der Tragekomfort war wirklich großartig. Vorne ist er eher wie eine Weste und hinten klassisch Rucksack, also genau wie von OMM beschrieben ein „Vest Pack“. Die Vielzahl an Taschen an der Vorderseite war perfekt. Super für dieses Rennen war auch das leichte Gewicht des Rucksacks, da zur Pflichtausrüstung ja doch einige Kalorien dazu kamen.“

 

Meine Tipps für das Dragon’s Back Race

„Das Dragon’s Back Race ist ein knallhartes Rennen, das sollte einem immer bewusst sein. Es gibt viele Videos, mit denen man einen guten Eindruck bekommt. Vorher sollte man auf jeden Fall steile Berge trainieren! Also hoch und runter, und das am besten technisch, denn Wege gibt es dort oft nicht. Es gibt viele Wiesen und Moore, aber auch Geröll. Um diesen Gelände standzuhalten, braucht man einen guten Bandapparat und Muskulatur.
Es kann definitiv nicht schaden, wenn man mit einer Karte navigieren kann :). Auf das GPS sollte man sich in meinen Augen nicht zu sehr verlassen.
Und natürlich sollte man sich bewusst sein, dass man täglich 10 bis 17 Stunden laufen können muss. Die Cut Offs sind hammerhart!

Das klingt sehr extrem, und ist es natürlich auch. Aber trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen?) ist es eines meiner größten Abenteuer gewesen!!!“

Athlet Jens Wackerhagen beim Dragon's Back Race

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