Die Geschichte von OMM

50 Jahre und nicht zu stoppen!

  • Alles begann 1968: Das erste Event – das damals noch nicht den Namen OMM trug – fand statt: Gerry Charnley, ein passionierter Bergsteiger und –läufer, diskutierte mit seinen Freunden, wer von ihnen am besten in den Bergen zurechtkäme. Die Idee für einen Berglauf, bei dem Teamwork, Ausdauer, Navigationskenntnisse und Belastbarkeit getestet werden, war geboren. Was als freundschaftlicher Wettstreit begann, etablierte sich über 50 Jahre hinweg zu einem der legendärsten Rennen in Großbritannien, Skandinavien und rund um den Globus: dem Original Mountain Marathon.
1968 winners
  • Zunächst trug das Rennen den Namen „The Karrimor“. Zusätzlich zur Elite-Kategorie – einem Doppelmarathon – wurden nach und nach weitere Kurse eingeführt, um mehr Läufern etwas zu bieten. Die Grundidee ist aber über die Jahre hinweg geblieben: Die Teilnehmer sind immer in 2er-Teams unterwegs und müssen alles mitbringen, was sie brauchen – auch für das legendäre Overnight Camp.

 

  • Ab 1973: Das Event wird international! Viele Teilnehmer kommen anfangs aus Skandinavien. Sie sind begeistert von dem Rennen – und das legt damit den Grundstein für Events rund um den Globus, z.B. in Schweiz, Norwegen, Frankreich, Schwerden oder Australien, manchmal unter dem Namen KIMM (Karrimor International Mountain Marathon), manchmal mit einem ganz anderen Sponsor.

 

  • 1974: Der begeisterte Teilnehmer Chris Brasher löste mit einer simplen Frage einen großen Schritt aus: Er schwor beim Laufen auf seine superleichten Schuhe – und war auf der Suche nach einem extrem leichten Rucksack, der bei Rennen wie dem heutigem OMM die Chancen auf den Sieg verbessern würde. Mike Parsons, selbst begeisterter Teilnehmer und Unterstützer des Rennens, nahm die Idee auf und entwickelte zusammen mit seinem Team einen Nylon-Rucksack… der nur die Hälfte von dem wog, was Brasher als Zielgewicht angegeben hatte! Das war die Geburtsstunde der leichtgewichtigen Laufausrüstung, die wir heute unter dem Namen OMM kennen.
Kimm pack
  • Ab 1976 wurde das zweitägige Extremrennen unter dem Namen KIMM (Karrimor International Mountain Marathon) immer bekannter und beliebter.

 

  • 1976 war ein hartes Rennen für die Teilnehmer in Galloway: Wegen extrem schlechtem Wetter schafften nur 30% der Teilnehmer die ganze Strecke. In einem TV-Interview antwortete Gerry Charnley auf die Frage, ob das Rennen nicht zu hart sei, mit dem legendären Satz: „Jeder weiß, dass das hier der KIMM ist, das härteste Event im Rennkalender und kein Sonntagspicknick“.

 

  • 1977 wurde eine spezielle Karte von Harvey Maps eingeführt, die noch detailgetreuer war.

 

  • 1982 kam Gerry Charnley bei einem Kletterunfall ums Leben. Danach übernahm die Schwester von Mike Parson die Organisation des bereits legendären Rennens.

 

  • Anfang der 2000er Jahre macht die Marke einen weiteren, großen Schritt: Die erste Jacke, die KIMM Light, erscheint. Wie es der Name schon sagt: Der Fokus liegt auf leicht, denn bei Rennen wie dem KIMM zählt oft jedes Gramm.

 

  • Bis zum Jahr 2004 erlebt die Marke einige Höhen und Tiefen, die zu einer großen Veränderung führten: Unter dem Namen OMM – Original Mountain Marathon startete das Abenteuer neu.

 

  • 2008 wurde zum ersten Mal in der Geschichte des OMM ein Rennen aufgrund von Fehlinformationen in der Presse, welche die herausfordernden Wetterbedingungen als gefährlich für die Teilnehmer und Rettungskräften einstuften, abgesagt. Die Medien berichteten von „1.700 Menschen, die da draußen vermisst wurden“ – während diese in Wirklichkeit wie geplant ihr Rennen liefen und keine Ahnung hatten, wie besorgt alle um sie waren. Diese Vorfälle, zusammen mit starkem Regen und Sturmböhen sorgten dafür, dass der zweite Tag des Rennens abgesagt wurde.

 

  • 2009 später übernimmt mit Tom, Andy, Stuart und Iain die nächste Generation passionierter Bergfans die Marke und das Event OMM.

 

  • 2012 kommen neue Produkte hinzu: Die ersten Schlafsäcke ergänzen das Sortiment. OMM bietet nun ein Rundumpaket an Ausrüstung für Berg-Abenteuer.

 

  • 2017 ist ein Jahr der Rekorde und Premieren: In Großbritannien findet das Jubiläumsrennen zum 50. Geburtstag von OMM statt. Außerdem finden die Events und die OMM-Produkte ihren Weg nach Deutschland. Zum ersten Mal finden dort und in Österreich Events wie die Microadventures – exklusive OMM Bergnächte mit Camps in Regionen, in denen Zelten sonst strengstens verboten ist – und der spektakuläre OMM Alps rund um Steinberg am Rofan (Tirol).
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